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Lumenrechner: Die präzise Planung Ihrer LED-Einbaustrahler

Wilko Oley · Zuletzt aktualisiert: 24.02.2026
Lichtplanung | Rechner · 5 Min. Lesedauer
Lumenrechner: Die präzise Planung Ihrer LED-Einbaustrahler
Wilko Oley
Dipl. Informatiker und Inhaber von Leuchtenmarkt.de. Er verbindet tiefes technisches Verständnis für moderne LED-Technik mit einer echten Leidenschaft für durchdachtes Lichtdesign.
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Die Lichtplanung in Wohn- und Gewerberäumen hat sich durch die LED-Technik grundlegend gewandelt. Wo früher die Watt-Zahl als grober Richtwert diente, ist heute der Lichtstrom in Lumen (lm) die entscheidende Kenngröße. Doch wie viele Lumen pro Quadratmeter sind für ein harmonisches Lichtbild notwendig? Unser professioneller Lumenrechner unterstützt Sie dabei, die optimale Lichtmenge und die Anzahl der benötigten LED-Einbaustrahler exakt zu ermitteln.

Wichtiger Hinweis: Dieser Lumenrechner dient als Orientierungshilfe für die überschlägige Planung Ihrer Beleuchtung. Die Ergebnisse basieren auf Standardwerten und mathematischen Formeln. Individuelle Faktoren wie dunkle Oberflächen, Möblierung, komplexe Raumgeometrien oder spezielle Anforderungen an den Sehkomfort können den tatsächlichen Bedarf beeinflussen. Für sicherheitskritische Bereiche oder eine verbindliche Planung wird die Abstimmung mit einem Fachplaner oder Elektriker empfohlen.

Interaktiver Lumenrechner

Ermitteln Sie schnell und einfach die benötigte Anzahl an LED-Spots.

Gängige LED-Einbaustrahler liegen zwischen 350 und 600 lm.

Hintergrund: Warum Lux und Lumen den Unterschied machen

Macht die Unterscheidung zwischen Lux und Lumen Sinn? Ja, absolut. Um den Lumenrechner zu verstehen, hilft ein Vergleich aus der Natur: Man kann es sich wie Wasser und Regen vorstellen.

  • Lumen (lm) ist die Menge Wasser, die oben aus der Gießkanne (Lampe) kommt. Es beschreibt die reine Lichtleistung des Leuchtmittels.
  • Lux (lx) ist die Menge Wasser, die unten auf dem Boden (der Fläche) tatsächlich ankommt.

Die physikalische Definition 1 Lux = 1 Lumen / m² ist theoretisch korrekt, gilt jedoch nur, wenn 100 % des Lichts verlustfrei und gleichmäßig auf der Fläche ankommen. In der Realität geht Licht an Wänden verloren oder wird absorbiert. Deshalb rechnet man in der Lichtplanung mit einem Wirkungsgrad (oft ca. 0,6 bis 0,8). Unser Lumenrechner nutzt diese bewährte Formel, die in der Praxis als hervorragender Richtwert dient.

Der entscheidende Faktor: Die Lichtpunkthöhe

Ein Aspekt, den einfache Rechner oft ignorieren, ist der Abstand der LED-Spots zum Boden. Da sich das Licht kegelförmig ausbreitet, unterliegt es dem quadratischen Abstandsgesetz:

"Verdoppelt man den Abstand zum Boden, vervierfacht sich die beleuchtete Fläche, aber die Helligkeit (Lux) sinkt auf ein Viertel."

Was bedeutet das für Ihre Planung?

  • Standard-Decken (ca. 2,50 m): Hier liefern die Ergebnisse unseres Lumenrechners eine punktgenaue Planungsgrundlage.
  • Hohe Decken (3 m bis 5 m): In Altbauten oder Galerien "verliert" sich das Licht auf dem Weg nach unten. Um hier die gewünschte Lux-Zahl auf Arbeitshöhe zu erreichen, sollten Sie entweder Strahler mit einem engeren Abstrahlwinkel (stärkere Lichtbündelung) wählen oder zu deutlich leistungsstärkeren LED-Modulen greifen.

Fazit

Nutzen Sie den Lumenrechner als Basis für Ihre Einkaufsliste, aber berücksichtigen Sie stets die individuellen Gegebenheiten Ihrer Architektur. Bei besonders hohen Decken empfiehlt es sich, die Anzahl der Spots um ca. 20 % zu erhöhen oder dimmbare Systeme einzusetzen, um Reserven für alle Tagessituationen zu haben.

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