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Häufig gestellte Fragen zu LED-Einbaustrahlern

Hier findest du Antworten rund um Planung, Montage und Anschluss von LED-Einbaustrahlern: Abstände zu Wand und Decke, Anzahl pro Raum, Wärmeentwicklung, Dimmbarkeit und mehr - direkt von unserem Leuchtenmarkt-Team aus der Praxis beantwortet.

Einbaustrahler – Beleuchtung und Planung

Der Abstand zwischen Einbauleuchten ist, abhängig vom Raum, anzupassen. Ist dieser zu eng, wirkt es schnell zu hell, ein weiter Abstand lässt dunkle Flächen entstehen.

Der Abstand von LED-Einbaustrahlern und Spots kann aufwändig berechnet werden. Dazu wird die Größe des Lichtkegels auf dem Boden berechnet und eine entsprechende Überschneidung eingeplant. In der Regel ist dies für den Wohnraum, ohne professionellen Lichtplaner, zu aufwändig und gar nicht nötig, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Abstand Einbaustrahler zu Wand: Raumhöhe / 4
Abstand Einbaustrahler zu Einbaustrahler: Raumhöhe / 2
  

Wer die Abstände genauer berechnen möchte, kann die folgende Formel nutzen, um den Lichtkegel einer Leuchte zu berechnen.

d = tan(α / 2) * l * 2

Wobei gilt: α = Abstrahlwinkel, l = Entfernung der Leuchte zur Oberfläche, d = Durchmesser des Lichtkegels.
Hierbei ist zu beachten, dass eine gewisse Überlappung der Lichtkegel notwendig ist, um eine gleichmäßige Beleuchtung zu erreichen. Vom Durchmesser des Lichtkegels sollte also noch etwa 1/4 abgezogen werden, um den Abstand zu erhalten.

Der Abstand von LED-Spots zur Wand sollte so gewählt werden, dass der Lichtkegel auf etwa 3/4 der Wandhöhe bricht. Hier kann folgende Faustformel zur vereinfachten Berechnung genutzt werden:

Abstand Einbaustrahler zu Wand: Raumhöhe / 4

Die oben genannte Formel dient als Näherung und gilt bei einem Abstrahlwinkel von 90° der LED-Leuchten.

Wer den Abstand zur Wand genauer berechnen möchte, kann den Abstrahlwinkel der Leuchten mit in die Formel aufnehmen:

d = Raumhöhe * 1/4 * tan(Abstrahlwinkel / 2)

Zusätzlich zur Berechnung sollten lokale Gegebenheiten, wie z. B. Hängeschränke in der Küche oder andere Möbel, mit in die Planung einbezogen werden. Es kann z. B. Sinn machen, die Leuchten näher an einen Schrank heranzurücken, um den Innenraum des Schranks mit zu beleuchten.

Die Grundbeleuchtung im Badezimmer sollte 300 lm/m² betragen. Ist die Dusche durch eine feste Wand abgetrennt, sollte dieser Bereich zusätzlich mit Feuchtraumleuchten beleuchtet werden. Auch um den Spiegel herum sollte weiteres Licht (wie z. B. Linestra Wandlampen) installiert werden.

Insbesondere im Badezimmer ist eine dimmbare Beleuchtung von Vorteil, um die Lichtstärke dem Tagesverlauf anzupassen.

Bei der Lichtplanung kommt oft die Frage auf, wie viele Einbaustrahler verbaut werden sollen. Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, da wir unsere Räume unterschiedlich nutzen und jeder unter „einer guten Ausleuchtung" etwas anderes versteht. Generell lässt sich festhalten, dass Küche und Bad heller beleuchtet werden als andere Zimmer. Insbesondere im Badezimmer bietet sich eine dimmbare Beleuchtung an, um die Beleuchtungsstärke im Tagesverlauf anzupassen.

Als Faustregel für eine Grundbeleuchtung sollten folgende Beleuchtungsstärken erreicht werden:

Wohnbereich & Flur: 100 lm/m²
Küche & Bad: 300 lm/m²
  

Generell gilt: „Man bringt das Licht dort an, wo es gebraucht wird." So sollte in einer Küche insbesondere die Arbeitsfläche und z. B. die Kochinsel beleuchtet werden.

Nicht alle LED-Einbaustrahler sind dimmbar. Wenn Sie Ihre LED-Einbaustrahler dimmen möchten, müssen Sie sicherstellen, dass sowohl die Leuchten als auch der Dimmerschalter dimmbar sind. Darüber hinaus sollten Sie auch sicherstellen, dass Ihr Dimmerschalter mit dem spezifischen Modell der LED-Leuchte, die Sie verwenden, kompatibel ist. Bei Fragen steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.

Bei der Auswahl des richtigen LED-Einbaustrahlers sind verschiedene Parameter zu beachten. Bei einer Renovierung oder Modernisierung sind insbesondere Einbaudurchmesser und Einbautiefe der Leuchten von zentraler Bedeutung, damit die Leuchten in die vorhandenen Öffnungen passen. Einbauöffnungen können mit einer Zentrierhilfe für Lochsägen vergrößert werden, was insbesondere bei alten MR16-Leuchten zum Einsatz kommt. Auch die Verkleinerung einer Öffnung kann mit Hilfe von Ausgleichsblenden erreicht werden.
Die Einbautiefe wird immer inklusive Materialstärke des Deckenmaterials angegeben. Hier sollte zusätzlicher Platz für die Hinterlüftung der Leuchten sowie die Kabelführung eingeplant werden.

Im Bereich der Lichteigenschaften einer LED-Einbauleuchte stellen die Lichtfarbe, Lumen sowie die Dimmbarkeit die wichtigsten Parameter dar. In Wohnräumen wird in der Regel eine Lichtfarbe von 2.700 bis 3.000 Kelvin genutzt, um eine angenehme Beleuchtung zu erhalten. Abhängig vom persönlichen Geschmack kann hier auch eine kaltweiße Lichtfarbe im Bereich 4.000 Kelvin genutzt werden.

Weitere Informationen zur Beleuchtungsstärke in Lumen finden Sie unter Wie viele Einbaustrahler pro Quadratmeter?

Der Abstrahlwinkel eines LED-Einbaustrahlers gibt an, wie weit das Licht von der Leuchte abgestrahlt wird. Ein kleinerer Abstrahlwinkel (z. B. 30 Grad) bedeutet, dass das Licht auf einen kleineren Bereich fokussiert ist, ähnlich einem Spotlight. Ein größerer Abstrahlwinkel (z. B. 120 Grad) bedeutet, dass das Licht über einen größeren Bereich verteilt wird, was für die allgemeine Raumbeleuchtung geeignet ist.

Einige LED-Einbaustrahler sind wasserdicht und können sicher in Bereichen mit hoher Feuchtigkeit wie Badezimmern oder Küchen installiert werden. Die Wasserdichtigkeit wird durch den IP-Schutzgrad angegeben, der aus zwei Ziffern besteht. Die erste Ziffer zeigt den Schutz vor festen Objekten (wie Staub), die zweite Ziffer den Schutz vor Flüssigkeiten. Ein IP65-Einbauspot wäre beispielsweise vollständig staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. Für die meisten Anwendungen im privaten Umfeld reicht jedoch die Schutzklasse IP44. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich gerne an unser Leuchtenmarkt-Team.

Ja, Sie können in der Regel Ihre vorhandenen Halogen-Einbaustrahler durch LED-Einbaustrahler ersetzen. Dies kann jedoch eine Änderung der Verkabelung oder des Transformators erfordern, je nachdem, ob die bestehende Einbauleuchte auf 230V Wechselstrom (AC) oder 12V ausgelegt ist. Bei solchen Arbeiten sollte stets ein qualifizierter Elektriker hinzugezogen werden.

Ja, LED-Einbaustrahler sind sehr energieeffizient. Sie verbrauchen bis zu 80 % weniger Energie als herkömmliche Halogen- oder Glühlampen. Darüber hinaus haben sie eine längere Lebensdauer, was bedeutet, dass sie nicht so oft ausgetauscht werden müssen.

Die Farbtemperatur von LED-Einbaustrahlern wird in Kelvin (K) gemessen und gibt an, welche Art von weißem Licht die Leuchte erzeugt. Eine niedrigere Zahl (z. B. 3.000 K) steht für ein wärmeres, gelblicheres Licht, ähnlich einer traditionellen Glühbirne, während eine höhere Zahl (z. B. 5.000 K) ein kühleres, bläuliches Licht erzeugt, ähnlich dem Tageslicht.

„Gut" bedeutet bei LED-Einbaustrahlern vor allem drei Dinge: hochwertige LED-Chips mit stabiler Lichtfarbe und guter Farbwiedergabe (CRI ≥ 80), eine saubere Verarbeitung von Gehäuse und Haltefeder für einen sicheren Sitz in der Decke, sowie transparente technische Angaben (Lumen, Kelvin, IP-Schutzklasse) statt vager Werbeversprechen. Markenkomponenten wie LEDs von Osram sind dabei ein starkes Qualitätssignal, weil Lichtstrom und Lebensdauer belastbar spezifiziert sind.

Ein bewährtes Beispiel aus unserem Sortiment ist das 6er Set LED Einbaustrahler Osram Superstar, matt-chrom, warmweiß — mit Osram-LED-Technik und in mehreren Oberflächen und Lichtfarben erhältlich. Die genauen technischen Daten finden Sie direkt auf der Produktseite.

Der Preis für LED-Einbaustrahler hängt vor allem von drei Faktoren ab: der Qualität der verbauten LED-Komponenten (Markenware wie Osram ist in der Regel etwas teurer als No-Name, dafür langlebiger und farbstabiler), der Ausstattung (dimmbar, schwenkbar, IP-Schutzklasse für Feuchträume) und der Set-Größe. Einzelne Strahler sind günstiger pro Stück in größeren Sets erhältlich.

Ein gutes Preis-Leistungs-Beispiel mit Markenkomponenten ist unser 6er Set LED Einbaustrahler Osram Superstar, matt-chrom, warmweiß — den aktuellen Preis sehen Sie direkt auf der Produktseite.

Einbaustrahler – Elektroinstallation

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Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur von einer autorisierten Elektro-Fachkraft durchgeführt werden.
Vor Montage und Demontage Netzspannung freischalten!


LED-Leuchtmittel liegen im Normalbetrieb unter 90 °C, im anormalen Betrieb unter 130 °C, bei einem Fehler im Vorschaltgerät unter 180 °C (F-Zeichen).
Leuchten, die zur direkten Montage an normal entflammbaren Baustoffen geeignet sind, wurden in Deutschland jahrelang mit dem F-Kennzeichen versehen. Seit 2012 gilt jedoch die Norm DIN EN 60598-1 (VDE 0711-1): 2009-09, wodurch das F-Zeichen als Kennung wegfällt.

Allgemein ist eine gute Hinterlüftung für die lange Haltbarkeit von LED-Einbaustrahlern zu empfehlen. Aufliegende Dämmung ist in jedem Fall zu vermeiden, dies kann durch Abstandhalter sicher gestellt werden.

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Ja, Sie können dimmbare LED-Einbaustrahler auch mit einem normalen Wandschalter betreiben, es entfällt in diesem Fall jedoch die Dimmfunktion. Mit Step-Dim-Leuchtmitteln und -Leuchten haben Sie die Möglichkeit, LED-Leuchten mit einem handelsüblichen Wandschalter zu dimmen. Die Funktion wird durch schnelles An- und Ausschalten erreicht.

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LED-Einbaustrahler mit einer Eingangsspannung von 230 Volt werden direkt an Ihr Hausnetz angeschlossen. Zum Anschluss wird in der Regel eine Leitung mit 3 x 1,5 mm² genutzt. Der Anschluss kann in einer Parallelschaltung erfolgen. Bei Leuchten mit der Schutzklasse II (Schutz durch doppelte oder verstärkte Isolierung) wird der Schutzleiter nicht mit der Leuchte verbunden. Bei der Verwendung einer dreiadrigen Leitung muss der Schutzleiter jedoch mitgeführt werden (siehe auch VDE 0100 Teil 410, 412.2.2.4).

Zum parallelen Anschluss haben sich sogenannte Leuchtenklemmen durchgesetzt. Eine Seite der Klemme wird zum Durchführen der Leitung genutzt, die andere zum Anschluss der Leuchte. Für eine Leuchte werden (bei dreiadrigen Leitungen) somit 3 Stück der Leuchtenklemmen aus der WAGO-Serie 224 benötigt.

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Als Vorarbeit zum Einbau von LED-Spots müssen Einbauöffnungen für den Einbau hergestellt werden. Bei einer Betondecke werden bereits beim Bau Einbaudosen vergossen und entsprechende Leitungen verlegt. Im Nachhinein kann die Decke abgehängt werden, um Raum für die Einbaustrahler zu schaffen. Eine Holzbalkendecke wird zumeist mit einer Deckenschalung versehen und entsprechende Öffnungen werden mit einem Lochschneider gebohrt.

Im zweiten Schritt muss die Elektroinstallation hergestellt werden, siehe auch Wie verbinde ich LED-Einbaustrahler?

Nun können die Einbauleuchten in die Decke eingesetzt werden. Drücken Sie hierzu die Haltefeder nach oben und setzen Sie den Strahler in die Montageöffnung. Um eine Beschädigung zu verhindern, wird empfohlen, die Feder erst auf der einen Seite in die Öffnung einzuhängen und dann in einem „Wiegeschritt" die andere Seite hochzuklappen und einzuhängen.

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Einige Einbaustrahler erfordern einen Transformator, der die Netzspannung (in der Regel 120 V oder 240 V) auf eine niedrigere Spannung reduziert, die die Leuchte benötigt (oftmals 12 V oder 24 V). Bei LED-Einbaustrahlern ist häufig ein LED-Treiber erforderlich, der ähnlich wie ein Transformator funktioniert, aber zusätzlich die spezifischen Anforderungen der LED-Technologie berücksichtigt. Moderne LED-Einbauleuchten benötigen keine Transformatoren mehr, hier sind diese bereits in die Leuchten oder Leuchtmittel integriert.