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Elektroinstallation

13 Fragen und Antworten, kurz erklärt. Zuletzt aktualisiert:

Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur Elektrofachkräfte ausführen.

Wie heiß werden LED Einbaustrahler?

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Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur von einer autorisierten Elektro-Fachkraft durchgeführt werden.
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LED-Leuchtmittel liegen im Normalbetrieb unter 90 °C, im anormalen Betrieb unter 130 °C, bei einem Fehler im Vorschaltgerät unter 180 °C (F-Zeichen).
Leuchten, die zur direkten Montage an normal entflammbaren Baustoffen geeignet sind, wurden in Deutschland jahrelang mit dem F-Kennzeichen versehen. Seit 2012 gilt jedoch die Norm DIN EN 60598-1 (VDE 0711-1): 2009-09, wodurch das F-Zeichen als Kennung wegfällt.

Allgemein ist eine gute Hinterlüftung für die lange Haltbarkeit von LED-Einbaustrahlern zu empfehlen. Aufliegende Dämmung ist in jedem Fall zu vermeiden, dies kann durch Abstandhalter sicher gestellt werden.

Kann ich dimmbare LED-Einbaustrahler ohne Dimmer installieren?

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Ja, dimmbare LED-Einbaustrahler funktionieren auch an einem normalen Wandschalter. Sie leuchten dann in voller Helligkeit, nur die Dimmfunktion entfällt.

„Dimmbar“ bedeutet nur, dass der Strahler gedimmt werden kann, nicht, dass er dafür einen Dimmer braucht. Sie können also zuerst ohne Dimmer installieren und später einen Dimmer ergänzen. Den Dimmer tauscht dann eine Elektrofachkraft gegen den Wandschalter. Er muss LED-tauglich sein und zu den Strahlern passen, mehr dazu unter Welcher Dimmer passt zu LED-Einbaustrahlern?

Wer ohne Dimmer in Stufen dimmen möchte, nutzt Step-Dim-Strahler. Sie lassen sich über den normalen Wandschalter in Stufen dimmen, die Funktion wird durch schnelles Aus- und Wiedereinschalten ausgelöst. Wie das funktioniert, lesen Sie unter Wie funktioniert 3 Step Dim?

Umgekehrt gilt: Ein Strahler, der nicht dimmbar ist, gehört nicht an einen Dimmer. Er kann flackern, brummen oder Schaden nehmen. Ob Ihr Strahler dimmbar ist, steht in den Produktdaten, siehe auch Sind alle LED-Einbaustrahler dimmbar? Passende LED Dimmer finden Sie in der Kategorie. Grundlagen zum Dimmen erklärt unser Ratgeber LEDs und Einbaustrahler dimmen.

Wie verbinde ich LED Einbaustrahler?

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LED-Einbaustrahler mit einer Eingangsspannung von 230 Volt werden direkt an Ihr Hausnetz angeschlossen. Zum Anschluss wird in der Regel eine Leitung mit 3 x 1,5 mm² genutzt. Der Anschluss kann in einer Parallelschaltung erfolgen. Bei Leuchten mit der Schutzklasse II (Schutz durch doppelte oder verstärkte Isolierung) wird der Schutzleiter nicht mit der Leuchte verbunden. Bei der Verwendung einer dreiadrigen Leitung muss der Schutzleiter jedoch mitgeführt werden (siehe auch VDE 0100 Teil 410, 412.2.2.4).

Zum parallelen Anschluss haben sich sogenannte Leuchtenklemmen durchgesetzt. Eine Seite der Klemme wird zum Durchführen der Leitung genutzt, die andere zum Anschluss der Leuchte. Für eine Leuchte werden (bei dreiadrigen Leitungen) somit 3 Stück der Leuchtenklemmen aus der WAGO-Serie 224 benötigt.

Wie baue ich LED Spots ein?

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Als Vorarbeit zum Einbau von LED-Spots müssen Einbauöffnungen für den Einbau hergestellt werden. Bei einer Betondecke werden bereits beim Bau Einbaudosen vergossen und entsprechende Leitungen verlegt. Im Nachhinein kann die Decke abgehängt werden, um Raum für die Einbaustrahler zu schaffen. Eine Holzbalkendecke wird zumeist mit einer Deckenschalung versehen und entsprechende Öffnungen werden mit einem Lochschneider gebohrt.

Im zweiten Schritt muss die Elektroinstallation hergestellt werden, siehe auch Wie verbinde ich LED-Einbaustrahler?

Nun können die Einbauleuchten in die Decke eingesetzt werden. Drücken Sie hierzu die Haltefeder nach oben und setzen Sie den Strahler in die Montageöffnung. Um eine Beschädigung zu verhindern, wird empfohlen, die Feder erst auf der einen Seite in die Öffnung einzuhängen und dann in einem „Wiegeschritt" die andere Seite hochzuklappen und einzuhängen.

Was bedeutet der Transformator bei Einbaustrahlern?

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Einige Einbaustrahler erfordern einen Transformator, der die Netzspannung (in der Regel 120 V oder 240 V) auf eine niedrigere Spannung reduziert, die die Leuchte benötigt (oftmals 12 V oder 24 V). Bei LED-Einbaustrahlern ist häufig ein LED-Treiber erforderlich, der ähnlich wie ein Transformator funktioniert, aber zusätzlich die spezifischen Anforderungen der LED-Technologie berücksichtigt. Moderne LED-Einbauleuchten benötigen keine Transformatoren mehr, hier sind diese bereits in die Leuchten oder Leuchtmittel integriert.

Welcher Dimmer passt zu LED-Einbaustrahlern?

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Nicht jeder Dimmer ist für LED-Leuchtmittel geeignet — ein klassischer Dimmer für Glüh- oder Halogenlampen kann bei LEDs flackern, brummen oder gar nicht dimmen. Achten Sie auf einen ausdrücklich LED-tauglichen Dimmer und prüfen Sie die angegebene Mindest- und Maximallast: Bei mehreren dimmbaren Leuchten, z. B. einem Set wie unserem 6er Set LED Einbaustrahler Osram Superstar, matt-chrom, warmweiß (Dimmbarkeit bitte im Datenblatt prüfen), muss die Summe der Leistungen innerhalb des vom Dimmer angegebenen Bereichs liegen.

Alternativ lassen sich Step-Dim-Leuchtmittel auch ganz ohne separaten Dimmer über einen normalen Wandschalter in Stufen dimmen — mehr dazu unter Kann ich dimmbare LED-Einbaustrahler ohne Dimmer installieren?

Einbaustrahler mit Trafo oder ohne – was ist besser?

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230-Volt-Einbaustrahler mit GU10-Fassung werden direkt an die Hausinstallation angeschlossen — ohne zusätzlichen Transformator. Das macht Installation und spätere Erweiterung einfacher, da kein Trafo dimensioniert oder mit verbaut werden muss. 12-Volt-Systeme benötigen dagegen einen (oder mehrere) Transformatoren, die die Netzspannung auf 12 V reduzieren.

Der klassische Grund, trotzdem zu 12 V zu greifen, war lange Zeit die Einbautiefe: Bei sehr flachen Decken oder Zwischendecken mit wenig Hohlraum passten manche 230-Volt-Module schlicht nicht. Diesen Nachteil gibt es inzwischen kaum noch — flache 230-Volt-GU10-Module wie unser LED GU10 Modul FLAT DIM 230 V, 120° sind speziell für minimale Einbautiefe gebaut und zusätzlich dimmbar. Auch bei besonders flachen Decken braucht es damit heute in den meisten Fällen kein 12-Volt-System mehr.

Für die meisten Wohnraum-Anwendungen sind 230-Volt-GU10-Systeme heute die unkompliziertere Wahl. Ein Beispiel dafür ist unser 6er Set LED Einbaustrahler Osram Superstar, matt-chrom, warmweiß mit GU10-Fassung — ganz ohne separaten Trafo. 12-Volt-Systeme bleiben nur noch in wenigen Nischenanwendungen die einzig passende Option.

Welches Kabel für 230V LED-Einbaustrahler?

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Für den Anschluss von 230-Volt-LED-Einbaustrahlern wie unserem 6er Set LED Einbaustrahler Osram Superstar, matt-chrom, warmweiß wird in der Regel eine Leitung mit 3 x 1,5 mm² genutzt. Zum parallelen Anschluss mehrerer Leuchten an eine Zuleitung haben sich Leuchtenklemmen bewährt. Ausführliche Details zur Verkabelung finden Sie unter Wie verbinde ich LED Einbaustrahler?

Was ist eine GU10 Fassung?

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GU10 ist ein genormter Steck-Dreh-Sockel für 230-Volt-Lampen. Die Lampe hat zwei Stifte mit verdickten Enden im Abstand von 10 mm. Sie wird in die Fassung gesteckt und mit einer kurzen Drehung im Uhrzeigersinn verriegelt. Die Fassung wird direkt an die Hausinstallation angeschlossen, ein Transformator ist nicht nötig.

Nicht verwechseln sollten Sie GU10 mit GU5.3. Diese Lampen, auch MR16 genannt, haben zwei dünne Stifte ohne Verdickung und werden nur gesteckt. Sie laufen mit 12 Volt und brauchen einen Trafo. Mehr dazu unter Einbaustrahler mit Trafo oder ohne?

Beim Kauf einer GU10 Fassung kommt es auf diese Punkte an:

  • Hitzebeständiges Material wie Keramik oder Porzellan
  • Hitzebeständige Anschlussleitung mit ausreichender Länge für die Klemme im Deckenhohlraum
  • Geprüfte Qualität, erkennbar an CE- und VDE-Kennzeichnung

Unsere GU10 Hochvolt Fassungen aus Porzellan haben eine Anschlussleitung von etwa 15 cm. Wer mehrere Spots ohne Klemmarbeit in der Decke anschließen möchte, nutzt das steckbare ARTLIGHT CONNECT Leuchtenanschluss Set für bis zu vier GU10-Spots.

Wie wechsle ich das Leuchtmittel im Einbaustrahler?

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Schalten Sie vor dem Wechsel die Sicherung aus und lassen Sie ältere Halogenlampen abkühlen. Wie die Lampe gehalten wird, hängt von der Bauart des Einbaustrahlers ab:

  • Mit Sprengring: Ein Federring aus Draht hält die Lampe. Drücken Sie die beiden Ösen des Rings mit Daumen und Zeigefinger zusammen und ziehen Sie den Ring heraus. Danach lässt sich die Lampe nach unten entnehmen.
  • Mit Bajonett-Verschluss: Der Innenring wird mit einer kurzen Drehung entriegelt und abgenommen. Bei vielen Strahlern oder großer Deckenhöhe hilft unser Hilfswerkzeug für Einbaustrahler mit Bajonett-Verschluss, zum Beispiel für Osram Superstar, LEDVANCE UE und FLAT DIM.
  • Ohne Ring: Bei manchen Modellen ist die Lampe nicht von unten zugänglich. Ziehen Sie den ganzen Einbaustrahler vorsichtig gegen den Druck der Haltefedern aus der Decke. Dann können Sie die Fassung von der Lampe abziehen.

Eine GU10-Lampe wird leicht in die Fassung gedrückt und gegen den Uhrzeigersinn gedreht, bis sie sich löst. Die neue Lampe setzen Sie umgekehrt ein. Bei Leuchten mit fest verbauter LED ist kein Lampenwechsel vorgesehen, hier wird im Defektfall die ganze Leuchte getauscht.

Passende Ersatzlampen finden Sie unter LED Lampen GU10. Bei Einbaustrahlern mit geringer Einbautiefe helfen flache LED Module 230V.

LED Spots 230V in Reihe oder parallel anschließen?

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LED Spots für 230 Volt werden immer parallel angeschlossen (Parallelschaltung). Jede Leuchte erhält dabei die volle Netzspannung von 230 V. In einer Reihenschaltung würde sich die Spannung auf alle Spots aufteilen. Die Leuchten würden dann flackern oder gar nicht leuchten, und fällt ein Spot aus, gehen alle anderen mit aus.

In der Praxis gibt es zwei Wege, Spots parallel zu verkabeln:

  • Durchschleifen: Die Leitung läuft von Spot zu Spot. An jeder Leuchte werden Außenleiter, Neutralleiter und gegebenenfalls Schutzleiter mit Leuchtenklemmen abgezweigt. Elektrisch ist das trotzdem eine Parallelschaltung.
  • Sternförmig: Von einer zentralen Abzweigdose oder einem Verteiler führt eine eigene Leitung zu jedem Spot. Steckbar und ohne Klemmarbeit geht das mit dem ARTLIGHT CONNECT System.

Der Aufbau einer Parallelschaltung

Die Leitung kommt vom Schalter oder Dimmer zum ersten Strahler. Von dort geht eine weitere Leitung zum zweiten, dann zum dritten, und so weiter. Jeder Strahler hängt also parallel an derselben Leitung.

Was an jeden Strahler kommt

  • L (Phase, meist braun oder schwarz): Die Phase kommt vom Schalter oder Dimmer. Der Dimmer sitzt zwischen Netz und Strahlern und schaltet nur die Phase.
  • N (Neutralleiter, blau): Er läuft durchgehend zu allen Strahlern, ohne Schalter dazwischen.
  • PE (Schutzleiter, grün-gelb): Er wird nur bei Strahlern der Schutzklasse I angeschlossen. Strahler der Schutzklasse II haben keinen.

An jedem Strahler wird die ankommende Leitung an die Klemme gelegt, und die abgehende Leitung zum nächsten Strahler geht an dieselbe Klemme. Gleiche Adern werden verbunden: L mit L, N mit N, PE mit PE.

Die Summe der Leistungen aller Strahler darf die Last des Dimmers und der Sicherung nicht überschreiten.

Mehr zum Leitungsquerschnitt finden Sie unter Welches Kabel für 230V LED-Einbaustrahler? und zum Anschluss allgemein unter Wie verbinde ich LED Einbaustrahler?

Warum flackern meine LED Spots?

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Flackernde LED Spots haben fast immer eine elektrische Ursache und lassen sich meist gut beheben. Die häufigsten Gründe:

  • Dimmer nicht LED-tauglich: Alte Dimmer für Glüh- und Halogenlampen arbeiten mit LEDs oft nicht sauber zusammen. Ein LED-Dimmer wie unser Universal LED Dimmer U-300 beherrscht Phasenan- und Phasenabschnitt. Die minimale Helligkeit lässt sich einstellen, damit die LEDs auch auf niedriger Stufe ruhig leuchten.
  • Mindestlast unterschritten: Viele Dimmer brauchen eine Mindestlast. Wenige sparsame LEDs liegen oft darunter.
  • Nicht dimmbare LED am Dimmer: Auch bei voller Helligkeit kann die Lampe dann flackern. Hier hilft nur eine dimmbare Lampe oder ein normaler Schalter.
  • Gemischte Leuchtmittel: Unterschiedliche LED-Typen an einem Dimmer reagieren verschieden. Verwenden Sie pro Stromkreis möglichst identische Lampen.
  • Lose Kontakte: Wackelige Klemmen oder eine nicht ganz eingerastete GU10-Lampe führen zu Aussetzern.
  • 12-Volt-Systeme: Alte elektronische Halogentrafos haben eine Mindestlast, die LEDs nicht erreichen. Ein passender LED-Treiber oder der Umstieg auf 230 V löst das.

Glimmen im ausgeschalteten Zustand entsteht oft durch einen Lichtschalter mit Kontrollleuchte oder durch einen Schalter, der den Neutralleiter statt den Außenleiter trennt. Lassen Sie das von Ihrer Elektro-Fachkraft prüfen.

Weitere Hinweise zur Auswahl des Dimmers finden Sie unter Welcher Dimmer passt zu LED-Einbaustrahlern?

Wie funktioniert 3 Step Dim bei LED Einbaustrahlern?

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Mit 3 Step Dim lassen sich LED Einbaustrahler über den ganz normalen Lichtschalter dimmen. Ein separater Dimmer ist nicht nötig. Die Elektronik im Leuchtmittel erkennt, wie oft Sie kurz hintereinander schalten:

  • Einschalten: 100 % Helligkeit
  • Kurz aus- und wieder einschalten: 50 %
  • Noch einmal kurz aus- und einschalten: 25 %
  • Ein weiterer Schaltvorgang beginnt wieder bei 100 %

Bleibt das Licht länger ausgeschaltet, startet es beim nächsten Einschalten wieder mit voller Helligkeit.

Das ist besonders praktisch bei Renovierungen, wenn kein Dimmer nachgerüstet werden soll, und in Räumen, in denen nur gelegentlich gedimmt wird, etwa im Bad oder Schlafzimmer.

Beachten Sie zwei Punkte:

  • Step-Dim-Leuchtmittel dürfen nicht an einem Dimmer betrieben werden.
  • Alle Spots an einem Schalter sollten Step-Dim-Modelle desselben Typs sein, damit sie gleichzeitig umschalten.

Vorhandene GU10-Strahler lassen sich mit dem LED GU10 Modul 5W mit 3-Step-Dim umrüsten. Komplette Leuchten finden Sie unter LED Einbaustrahler dimmbar per Wandschalter.

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